Unterkunft in Tschechien: Mährisches Weinland
Der Nationalpark von Dyje, im Westen von Znojmo, gehört zu den kleineren Nationalparks. Er wurde erst kürzlich, im Jahre 1991, im Gebiet des Flusses Dyje, der gleichzeitig die 900 Jahre alte Grenze zwischen den Tschechischen Ländern und Österreich markiert, ausgerufen. Dieses Gebiet war in der Zeit des "Eisernen Vorhangs" vollkommen abgeriegelt, was bis heute augenscheinlich ist. Es war diese Isolation, die - wie auch immer - den vielen seltenen Pflanzen- und Tierarten das Überleben sicherte und deren Existenz letztendlich zur Ausrufung des Nationalparks führte. Die unweit gelegenen Pollauer Berge (Pálavské kopce) sind ein von der UNESCO anerkanntes Biosphärenreservat. Die Kalksteinfelsen erheben sich auf der fruchtbaren Ebene um Mikulov, die bereits in der Steinzeit ein Siedlungsgebiet war. Im niedriger gelegenen Teil dieser Region werden hervorragende Weine produziert, während der höher gelegene Teil ein Schutzgebiet ist, das für seine seltene Pflanzenwelt berühmt ist. Am Fuße der Berge liegt die Ortschaft Dolní Vestonice, die in der ganzen Welt dank eines der ältesten Töpferfunde - der Venus von Wisternitz (von Vestonice) - berühmt wurde. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Fundstücke mehr als 25 000 Jahre alt sind. Das Schlossareal von Lednice und Valtice, ein von der UNESCO anerkanntes Kulturerbe, bietet eine wahrhaft romantische und zauberhafte Szenerie. Die Schlossgebäude sind von ausgedehnten Parks und herrlichen Gärten mit vielen kleinen Seen und Pavillions umgeben. Ganz in der Nähe befindet sich das Schloss Moravský Krumlov, das eine einzigartige und außergewöhnliche Gemäldesammlung des weltbekannten Sezessionsmalers Alfons Mucha beherbergt. Auf den Monumentalbildern (4 mal 6 Meter) sind bedeutende Ereignisse aus der Geschichte der Slawen zu sehen. Mikulcice ist die größte bisher entdeckte Siedlung aus der Zeit des ersten slawischen Staates - des Großmährischen Reiches. Die Funde reichen ungefähr bis ins Jahr 700 vor unserer Zeitrechnung zurück. Es wurden hier rund 2000 Gräber, in denen sich Gold- und Silberschmuck, Knöpfe und Waffen befanden, sowie Fundamente von Kirchen und ausgedehnten Befestigungen freigelegt. Die Bílé Karpaty (Weiße Karpaten), ein UNESCO-Biosphärenreservat,
bilden die Grenze zwischen unberührter Wildnis und den von Menschen
bewohnten Gegenden. Hier treffen Sie mit größter Wahrscheinlichkeit
eher energische und urige Einwohner als Touristen! Es ist ein Gebiet,
das Tradition "atmet", und die uralten Volkslieder sind hier
noch sehr lebendig. Jedes Dorf hatte (manches Dorf bis heute) seine eigenen
volkstümlichen Trachten, und die Tradition der Wallfahrten sowie
anderer folkloristischer Feste lebt bis heute fort. Die Bílé
Karpaty erstrecken sich auf einer Fläche von 715 Quadratkilometern
und bieten ein gutes Beispiel dafür, wie der Mensch mit der Natur
in Harmonie leben kann. Ein Ergebnis dieser friedlichen Koexistenz sind
die ausgedehnten Orchideenwiesen. Die einheimischen Bewohner ziehen während
der Volksfeste, die im Laufe des Jahres stattfinden, ihre traditionellen
Volkstrachten an. Eines dieser Ereignisse ist Jizda kralu (die Königsfahrt).
Die Königsprozession ist eine Anhäufung vielfältiger Traditionen
mit Liedern, Tänzen, Trachten und Wein. Das bekannteste dieser Festspiele
findet in Vlcnov statt. |
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Entdecken Sie auch den Zauber der Stadt Stránice, dem Volkskunstzentrum Südostmährens am Fluss Morava. Die alljährlichen Festspiele "Stránické slavnosti" ("Fest von Stránice") sind ein traditionelles Volksfest mit Tänzen, Musik und Liedern. Die Burg von Stránice offeriert eine Sammlung von Volksmusikinstrumenten. Nicht weit entfernt befindet sich das Stránicer Freiluftmuseum, in dem Sie viel über Volkskunsttraditionen erfahren können. Komna, ein kleines Dorf in Bílé Karpaty (Weiße Karpaten), wurde als Geburtsort von Jan Ámos Komenský (dem "Lehrer der Völker") berühmt. Der 1592 geborene Komenský war ein fortschrittlicher Reformator im Bereich des Bildungswesens und Begründer der Grundschule. Er lebte in vielen Ländern, unter anderem in Polen, England, Schweden und den Niederlanden. Dort ist er auch gestorben, sein Grab befindet sich in Naarden. Die "Hauptstadt" von Mähren ist Brünn (Brno), das mit seinen etwa 400 000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Tschechischen Republik ist. Brünn hat ein mittelalterliches Stadtzentrum mit vielen Kirchen, Schlössern und mehreren Museen und Theatern. Besondere Aufmerksamkeit verdienen das Höhlensystem Mährischer Karst (Moravský kras) und die Schlucht Macocha, die über 100 Meter tief ist. Alle Zimmer sind selbstverständlich mit eigenem Bad und WC, es sei
denn, anders vermerkt. Hotels im Mährischen Weinland: |
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H188 MIKULOV Region: Das Mährische Weinland Hotel liegt im historischen Stadtteil von Mikulov unterhalb des Schlosses. Im Hotel befindet sich ein rituelles, jüdisches Bad aus dem Jahre 1570. Die Gesamtkapazität des Hotels ist 26 Betten. Hier gibt es eine Besonderheit für die Gäste, das dem Hotel seinen Namen ein präpariertes Krokodil mit Hörnern. Preis: ab 30 Euro / DZ pro Übernachtung inkl. Frühstück. | Hotel Reservieren | |
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H198 VALTICE Region: Das Mährische
Weinland Preis: ab 58 Euro / DZ pro Übernachtung inkl. Frühstück. | Hotel Reservieren | |
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H200 VELEHRAD Region: Das Mährische
Weinland Preis: ab 48 Euro / DZ pro Übernachtung inkl. Frühstück. | Hotel Reservieren | Pensionen im Mährischen Weinland: |
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B164 ZNOJMO - Region: Das Mährische Weinland Die Pension liegt in einer malerischen Gasse im Stadtzentrum. In unmittelbarer Nähe ein Radweg vorbei. Das Restaurant mit seinen zwei Salons bietet 45 Plätze. Die Gesamtkapazität der Familienpension: 8 Betten. Preis: ab 27 Euro / DZ pro Übernachtung inkl.
Frühstück. |
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