Wanderreisen
Osteuropa / Tschechien / Böhmerwald / Moldau
Wandern im Böhmerwald
Der Böhmerwald ist das größte geschlossene Waldgebiet in Mitteleuropa. Es lag größtenteils 40 Jahre lang im Niemandsland und ist jetzt Nationalpark: Moldauquelle, Seefilz, Madermoor, Kubany-Urwald … Nicht umsonst haben ihn die Naturfreunde zur „europäischen Landschaft des Jahres 2000“ erklärt.
Auf der anderen Seite lockt die südböhmische Kultur-landschaft entlang der Moldau: grandiose Burgen, Schlösser und Städte – z.B. Krumau, laut UNESCO das „dichteste europäische Kulturdenkmal nach Venedig“.
Begegnung mit einer der faszinierendsten Ur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas:
malerische Hochmoore, Bergseen, Bachläufe, grandiose Burgen, mittelalterliche
Städte und entdeckenswerte "Böhmische Dörfer"
Teilnehmerzahl: 6 bis 17
Reiseveranstalter ist: Ahoj-Tours
(siehe Vorstellung als pdf-Seite; 600 KB)
Reisebegleiter:
1. Termin: Jiri
Franc, 2. Termin: Dalibor Hiric
Reiseverlauf
Samstag: Anfahrt.
Treffpunkt: 15.11 h: Bay. Eisenstein Bhf. (Z.B. von der IC-Haltestelle Plattling per „Waldbahn“ durch den Bayerwald.) Im Charterbus hinauf zum Hotel in Modrava/Mader; bei schönem Wetter ein Stopp bei der fantastischen Aussicht am Drachenfelsen. Einführungsabend
Das kleine Bergdorf Modrava liegt am Zusammenfluss dreier Bäche, nahe der Moldauquelle. Es ist idealer Ausgangspunkt für Wandertouren auf der Hochebene des Nationalparks. Die ehemalige Schule ist nun das 3-Sterne-Hotel „Modrava“. Wir bleiben bis Mittwoch.
Sonntag bis Dienstag:
Waldeinsamkeit „Tief drin im Böhmerwald”
Am Bach entlang zu einem malerischen Hochmoor, bei guter Sicht eventuell noch zum Aussichtsberg Oblík, dann durch Hochwald zu einer idyllisch-verlassenen Landschaft, ehemals Bergbauernwiesen . (16-18km)
Abends kommt der Böhmerwäldler Goldwäscher und Er-zähler Egon Urmann zu einer spannenden Gesprächsrunde.
Über das höchstgelegene Böhmerwalddorf Filipová Hu / Philippshütten und Horská Kvilda / Innergefild zu den wohl schönsten Bergbächen des Hochwalds: Hammer-bach und Vydra. Wir verfolgen das über die Granit-blöcke springende Wasser durch die Vydraschlucht nach Èeòkova pila / Vincenzsäge, wo schon Bedøich Smetana in den Ferien weilte und das Titelmotiv zur „Moldau“ fand. 2 Fichten erinnern noch an ihn. (17 km)
Wieder geht es vom Haus aus los. Am Maderbach entlang zum Bøezník/Pürstling - dem großen Hochmoor mit märchenhafter Sicht zum Lusen. Themen sind der Nationalpark, der Borkenkäfer, die Waldverjüngung und natürlich Karel Klostermann und die „Waldeinsamkeit“. Zurück über das revitalisierte „Zigeunermoor“. (14 km)
Mi.: Weiterfahrt über den Kubany-Urwald
Mit dem Charterbus zur freundlichen Pension in Lenora /Eleonorenhain, ein ehemaliges Glasmacherhaus. Die Bahn bringt uns zu der höchstgelegenen Eisenbahnstation Tschechiens, Kubova Hu / Kubahütte. Da beginnt die Wanderung über den Gipfel des Berges Boubín / Kubany (Aussichtsturm) zum ältesten erhaltenen Urwald. (12 km)
Abends haben Sie vielleicht Glück beim Goldwaschen mit dem Böhmerwäldler Original Egon Urmann.
Donnerstag und Freitag:
Weltkulturerbe Krumau und Umgebung
Eine herrliche Fahrt an Moldauauen und Stausee vorbei bringt Sie in das mitelalterliche Juwel Südböhmens. Die von zwei Moldauschleifen eingerahmte Stadt Krumau ist laut UNESCO „dichtestes europäisches Kulturdenkmal nach Venedig“. Ivan Slavík, Vizedirektor des Stadtmuseums, führt mit Kompetenz, Tiefsinn und Humor durch die Altstadt. Dann werden Sie Krumau selbst entdecken wollen: Gotik- und Renaissancefassaden, verträumte Gassen, Klöster und Kirchen, Schiele-Museum, altehrwürdige Gasthäuser, moderne Feinschmecker-Lokale, Kneipen und Biergärten am Moldauufer … Zurück geht es wieder im Charterbus.
Eine Zugfahrt durch die sonst unzugängliche „Tote Au“ bringt Sie an die bayerische Grenze bei der Kalten Moldau. Von dort führt eine beschauliche Wanderung durch verschwundene Dörfer im ehemaligen Niemandsland zurück nach Lenora. (15 km) Abschiedsabend
Sa.: Rückfahrt durch den Böhmerwald
Mit dem Bus nach Bayer. Eisenstein. Unterwegs evtl. Stopp im Goldgräberstädtchen Bergreichenstein (Einkaufsmög-lichkeit). Spätestens bis 12 h sind Sie wieder am Bahnhof.

Reiseleitung:
Jiri
Franc
Dalibor Hiric
Leistungen
Wanderreisen Böhmerwald
- 7 Übernachtungen mit Frühstück (Zi. mit Du/WC)
- engagierte und kompetente Begleitperson
- Transfer ab Grenzbahnhof
- natur- und kulturnahe Führungen, alle Eintritte
- ausführliches Karten- und Infomaterial
MindestteilnehmerInnenzahl: 6; Maximal:
17.
Wir bitten um frühzeitige Anmeldung! Die üblichen, über
unsere Leistungen hinausgehenden Ausgaben in CR sind sehr gering:
max. € 10,- pro Tag.Ihre Anfahrt zur Grenze und Rückfahrt
nach Hause ist nicht im Preis. |
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Eine Reise mit Andrej Bandelj . Wir lernten ihn kennen auf der Suche nach einem Zweitbegleiter zur LiteraTour "Slowenien und Triest" und waren so begeistert, dass wir mit ihm als Hauptreiseleiter gleich eine weitere Kulturwanderreise anbieten mussten.
Zwischen Hoher
Tatra und Slowakischem Paradies: Kultur-Wanderungen in der Zips
Kaum anderswo erlebt man großartige Natur- und Kulturschönheiten
so nahe beieinander: Die begehbaren Wasserfälle des Slowakischen
Paradieses, die grandiose Bergwelt der Hohen Tatra, die Eishöhlen
der Niederen Tatra, die amüsante walachische Floßfahrt am Dunajec-Durchbruch
... Und dazwischen die mit wertvollen Kunstdenkmälern und mittelalterlicher
Architektur überreich gesegnete Zips.
(Treffpunkt: Wien, Westbahnhof)
Zwischen silbernem Schemnitz
und goldenem Kremnitz. Kulturwanderungen in der Mitte Europas
Bei der zweiten Kulturwanderreise mit Dr. Juraj áry und Karolina
Kotvácová stehen die unenteckten Kulturjuwele rund um die
reichsten Bergbaustädte des ehemaligen Ungarns und die großartigen
Gebirgslandschaften der Mittelslowakei im Mittelpunkt. Wir beginnen in
einem Bergdorf nahe der italienisch geprägten Kupfer-Stadt Banskà
Bystrica (Neusohl), wandern über die malerischen Kremnitzer Berge,
vorbei am Mittelpunkt Europas ins idyllische goldene Kremnitz und erkunden
zuletzt ein faszinierndes Weltkulturerbe inmitten einer wunderschönen
Vulkangebirgslandschaft: das silberne Schemnitz. Wir sind überzeugt:
die bei uns fast gänzlich unbekannte Kulturlandschaft wird Sie begeistern!
(Treffpunkt: Wien, Westbahnhof oder Bratislava)
Vergessene Welten: Holzkirchen, Ikonen, Lemken
...
Wanderungen zwischen
Waldkarpaten und Krakau
An der polnisch-slowakischen Grenze, liegen die einsamen Waldkarpaten, deren verlorenen Reiz der bekannte Autor Andrzej Stasiuk schildert.
Ein ehemaliger Lemken-Hof ist Ausgangspunkt für ebenso stille wie wilde Wanderungen: über sanfte Hügel, durch strudelnde Bäche, zu den Holzkirchen und Dorfruinen des Lemken-Volkes oder ins slowakische Kulturjuwel Bardejov.
Als Kontrastprogramm zur Karpaten-Stille danach 3 Tage in der lebensfrohen Kulturhauptstadt Polens:
Krakau. für eine
vergessene Landschaft!
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Termine 2012 11.08. - 18.08.  01.09. - 08.09. 
Reisepreis: 515 € EZ - Zuschlag: 120 €
= Frei
= Restplätze
= Ausgebucht |
Hier ist unser erstes Hotel:
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Alle unsere Reisegebiete im Osten Mitteleuropas

Was
die Presse schreibt
Frankenpost,
16./17.12.´95
"Begegnungen besonderer Art"
"Inzwischen sind der Regensburger Wissenschaftler,
seine tschechischen Partner und die Menschen, die mit ihnen unterwegs
waren, längst zu Wanderern besonderer Art geworden. Grenzen
überschreiten sie, die sichtbaren Landesgrenzen zwischen Bayern
und Tschechischer Republik und die unsichtbaren: die Hürden
zwischen Tschechen und Deutschen, zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
(...)
Viel erleben kann man zum Beispiel mit Jaroslav Neuzil, einem der
acht "Glücksfälle", die Aschenbrenners Projekt
in Böhmen mitgestalten (...)"
"Mitgebracht habe ich ein winziges Blatt der Zwergbirke, einem
Bäumchen aus der Eiszeit, das im Moorgebiet des Böhmerwalds
überlebt hat, ein noch winzigeres Körnchen Gold, ausgegraben
vom Goldwäscher Egon Urmann und ein Stück Stacheldraht.
Jaroslav hat die Drahtschlinge gefunden, hoch oben beim Plöckensteinsee,
den Stifter einstmals mit einer "versteinerten Träne"
verglich. Dort, wo viele Jahre lang der Eiserne Vorhang Böhmen,
Bayern und Österreicher trennte. Er hat den Stacheldraht zerschnitten
und jedem von uns ein Stückchen mitgegeben. Das was uns trennte,
verbindet uns nun: Böhmen und Bayern, Tschechen und Deutsche."
Frankenpost, 16./17.12.´95
" Wie war´s? "
Wir fragten unsere Gäste :
(Den Klassiker unserer Böhmerwaldwan-derungen lassen wir nun nach fast zehn Jahren wieder neu aufleben. Deswegen sind die Feedback-Zitate auch sehr alt.)
"Es war eine harmonische Woche mit sehr guter Führung
durch Jiri Franc, der in zurückhaltend-freundlicher Art die
Gruppe zusammengeführt hat und sein Land von der schönsten
Seite bekannt gemacht hat." (September 2001)
"Besonderes Lob gebührt Jiri Franc. Er hatte auf Fragen
immer kompetente Antworten und verstand es, auf sehr einfühlsame
Weise das deutsch-tschechische Verständnis zu wecken. Seine
fundierten Geschichtskenntnisse haben dabei sehr geholfen."
(Juni 2001)
"Die Verbindung Natur und Kultur ist sehr gut gelungen. Es
gibt schöne Urlaube und beeindruckend schöne. Dieser gehörte
zu den Letzteren."
(Okt. 2000)
"Perfektes Vorbereitungsmaterial und ein fundierter und engagierter
aber auch lockerer Reiseleiter, dem man die Freude ansieht, uns
sein Land zu zeigen. Wir tragen unsere Koffer mit wertvollem Inhalt
nach Hause."
(Sept. ´98)

" ... erstaunlich gute Pensionen und vor allem eine schöne
Auswahl unterschiedlichster Wanderungen durch Wälder, entlang
Mooren und Bächen, durch altes ausgesiedeltes Kulturland und
in die Weltkulturstadt Krumau. Am wichtigsten aber waren wohl die
Begegnungen, z.B. der Gesprächsabend mit Herrn Urmann und seine
sensible Behandlung des Vertreibungs-Themas, eine beeindruckende
Vorführung des Goldwäschers, die fantastische Stadtführung
von Dr. Salvik, der gesamte Öko-Tag mit den tiefen Einsichten
und engagierten Spielen des Naturzauberers Markus ..." (Okt.
´97)
"Auf Wiedersehen - Na shledanou!" (Okt. ´97)
Die wunderschöne Landschaft, die wir auf ausgesuchten Routen
erleben konnten, hat tief beeindruckt." (Okt. ´96)
"nie Hektik und Druck" (Okt. ´96)

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