Literarisch Reisen: Osteuropa / Tschechien / Südmähren

Im Schatten des Holunders

Eine poetische Reise durch Südmähren

Mähren ist eine Reise ins bekannte Unbekannte. Es liegt gleich hinter Böhmen und ist doch ganz anders. Eine Reise in die Stille und die Poesie. Wir entdecken Brünn, Boskovice, Mikulov: bunte Städte und stille Dörfer, eingebettet in eineweiche Landschaft zwischenWiesen undWeinbergen. Begleiten werden uns bekannte und vergessene mährische Dichter wie Marie von Ebner-Eschenbach, Hermann Ungar, Milan Kundera, Peter Härtling und Jan Skácel.

Die Anforderungen
Die drei literarischen Wanderungen sind nicht schwierig. Sie liegen zwischen 12 und 17 km, erfordern keine Sportlichkeit, aber eine gewisse Kondition. Festes Schuhwerk sollten Sie dabei haben und mö auch eine kleine Alu-Matte als Sitzunterlage. Denn wir werden oft im Freien lesen und lagern.

Reisebegleiter und Referenten
Die Reiseleitung hat der begeisternde Journalist und Literaturkenner Arthur Schnabl. Er wird dabei Begleiterin Blanka Návratová unterstützt. Vor Ort referiert Dr. Brànský (Hermann Ungar- und Judentum-Experte aus Boskovice).

 

Mähren Lesereise

 

Reiseverlauf

Sa.: Anreise nach Brno / Brünn
Treffpunkt 18.22 h am Hauptbahnhof Brno. (Ankunft des EC Hamburg-Berlin-Prag-Brno. Aus dem Süden gibt es gute Anfahrtsmöglichkeiten über Wien. Genaues im Anschrei-ben.) Transfer ins erste Quartier: die angenehme Pension „Santini“ im Dörfchen Køtiny / Kiritein. Gleich neben der großen Basilika des Barockgenies Johannes Santini.

So.: Brünn – zwischen Tradition und Moderne
Ein Tag in Mährens Metropole. Auf den großbürgerlichen Plätzen spürt man noch die engen Verbindungen zu Wien. Avantgarde & Tradition, Technik & Kultur bilden spannungsreiche Pole. Symbol der „Brünner Moderne“ ist die berühmte Villa Tugendhat von Mies van der Rohe, die wir, wenn möglich*, besuchen. Kein Wunder, dass hier mit Robert Musil und Milan Kundera gleich zwei wichtige literarische Analytiker der Moderne aufwuchsen.
(*Evtl. wegen Renovierung für längere Zeit geschlossen.)

Mo.: In den Schluchten des mährischen Karstes
Von Køtiny erwandern wir an Bächen und Felsen entlang die Landschaft des Mährischen Karsts bis Adamov. Die reizvollen Täler und Schluchten waren schon in Urzeiten bewohnt. Am Ende, in Adamov, erleben wir dann das „neue“ Mähren. Und einen beeindruckenden gotischen Altar.

Di.: Rájec und Boskovice Schloss und Ghetto
Zunächst ein Besuch des mährischen Musensitzes Schloss Raitz, wo Ferdinand von Saar seine Geschichten verfasste. Dann ins alte Städtchen Kunstat, wo wir weiteren Dichtern begegnen. Am späten Nachmittag besuchen wir noch Boskovice, das „mährische Jerusalem“. Der Dichter Hermann Ungar, den manche mit Franz Kafka vergleichen, stammt von hier. Stadthistoriker Dr. Bránský wird uns die Synagoge und den jüdischen Friedhof zeigen.

Mi.: Dorf- und Schlossgeschichten
Wir verlassen den Karst und fahren dorthin, wo Mähren am heitersten ist, ins Weinland an der Thaya. Unterwegs machen wir im traurigen Schloss Zdislavice bei Marie v. Ebner-Eschenbach einen Besuch, den Sie nicht vergessen werden. Bevor wie unsere Unterkunft im altenWeinstädtchen Mikulov beziehen, besuchen wir noch die UNESCO-ausgezeichneten Parks des Fürsten von Liechtenstein in Lednice/ Eisgrub.

Do.: Mikulov - eine Stadt, deren “Häuser singen”
Am Vormittag ein Spaziergang durch Mikulov mit seinen “Häusern, die singen” (Jan Skácel). Weinbauern, Wiedertäufer und Juden prägten dieses außergewöhnliche Kleinod. Der jüdische Friedhof gehört zu den schönsten Europas. Und am Nachmittag werden wir einen großartigen Blick auf die Stadt haben.

Fr.: Das Wehen der Zeit: die Pollauer Berge
Mammutjäger und Römer waren schon hier. Eine wunderbare Wanderung: überdie weißen Hügel der Pálava, durch Eichenwälder, vorbei an Weinbergen, Karsthängen, Burgruinen und fantastischen Ausblicken. Im Rucksack die Gedichte Jan Skácels. Im hübschen Pavlov / Pollau ruhen wir dann bei Wein, Gelassenheit und Poesie aus.

Sa.: Rückfahrt
Frühstück + Bustransfer gemäß allgemeinem Bedarf nach Bøeclav zu den Direkt-Zügen Richtung Wien beziehungs-weise Prag-Dresden-Berlin-Hamburg (ab 9.02 h, Ha. an 19.28 h).
Genaues im Anschreiben.

Grundleistungen der LiteraTouren
Übernachtungen mit Halbpension in guten Pensionen, alle Fahrten + Gepäcktransporte in Tschechien, zwei Begleitpersonen, ReferentInnen, alle Eintritte, umfangreiches Infomaterial und ein spezielles "Lesebuch" zur Reise.


Was die Presse schreibt

DIE ZEIT, 8.8.2002
"Erlesene Heiterkeit"

Süddeutsche Zeitung, 23.4.2002
"Als Böhmen noch bei Österreich war"

fairkehr, 4/2001
"Die Stille des Holunders"


Literarische Studienreisen: ein Kultur-Urlaub in Mähren in Tschechien


Reiseleitung:
Blanka Návratová

Arthur Schnabl

Vielleicht wollen Sie (z.B. in Brünn) verlängern? Eine gute Hotelauswahl und sehr gute Buchungsbedingungen bekommen Sie über HRS

Leistungen

- 7 Übernachtungen mit Halbpension
- 2 kompetente Begleitpersonen
- alle Fahrten von Brno bsi Mikulov
- Lese- und Gesprächsabende
- Eintrittskarten
- intensives Karten-, Lese- und Infomaterial

Teilnehmerzahl: 8 bis 17,
2 Reisebegleitungen

Termine 2010
17.07. - 24.07. Termin leider ausgebucht
21.08. - 28.08. Termin leider ausgebucht

Reisepreis: 690 €
EZ - Zuschlag: 130 €

Es gibt noch freie Plätze = Frei = Restplätze Leider Ausgebucht = Ausgebucht

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Leistungen technische Infos
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Literarische Studienreisen: ein Kultur-Urlaub in Mähren in Tschechien
Bei Zdislavice

Termine 2010
17.07. - 24.07. Termin leider ausgebucht
21.08. - 28.08. Termin leider ausgebucht

Reisepreis: 690 €
EZ - Zuschlag: 130 €

Es gibt noch freie Plätze = Frei = Restplätze Leider Ausgebucht = Ausgebucht

Die Reise findet in Abwechslung mit der ostmährischen LiteraTour
Hana und Beskiden
statt.

Presseartikel zu den Mähren-Reisen:
DIE ZEIT: "Erlesene Heiterkeit"

Sonntag Aktuell: Mährische Farbenlehre
SZ: "Die Stille des Holunders"

Karte Mähren vergrößern
Alle Reisegebiete als pdf

Literarische Studienreisen: ein Kultur-Urlaub in Mähren in Tschechien
Ankunft im Weindorf Pavlov

" Wie war´s? "
Wir fragten unsere Gäste:

Mähren ist faszinierend schön und eine hochinteressante Literarturlandschaft. Und dann der Wein ...
Ich habe mich wunderbar umsorgt und gut aufgehoben gefühlt. Wie immer bei euren Reisen habe ich interessante nette Menschen in ungezwungener Athmosphäre kennen lernen können. Und ich habe lange nicht so viel gelacht.
(Oktober 2009)

„Die Höhepunkte überboten sich!
Wenn Sonnenschein und Lyrik auf einander stießen, flog die Seele in den Himmel ...
Die Vorbereitungen von Arthur Schanbl können nicht hoch genug geschätzt werden.“
(Juli 2005)

Literarische Studienreisen: ein Kultur-Urlaub in Mähren in Tschechien
Die Burgen Waisenstein und Maidenburg

"Es war wie eine Verzauberung!"
(Mai 2002)

Literarische Studienreisen: ein Kultur-Urlaub in Mähren in Tschechien
Die Palava

Rajec
Schloss Rajec, ein Ort der Literaturgeschichte

„Das Konzept, mit Literatur in Hinterhöfen und Gassen, in Wald und Wiesen einem Dorf oder einer Stadt oder der Landschaft nahe zu kommen, ist großartig. Noch dazu auf diese lebendige Weise, wie es das geniale Gespann Lenka und Arthur machen. Ich werde nur noch mit Ihnen nach Böhmen und Mähren reisen. Und nächstes Mal nehme ich auch meine Frau mit.“
(Juli 2005)

Gespraech in Vrbice
Begegnung im Weindorf Vrbice: Zeit für einen Plausch

"Das Landschafts- und Kulturerlebnis - überwältigend ..." (Okt. 2004)

"Bewundernswert ist insbesondere das perfekte, immer lockere Zusammenspiel von Lenka und Arthur 'trotz' beiderseitiger Kompetenz ..." (Juli 2003)

Literatur und Wein
Brot, Wein und Poesie

Presseartikel zur Reise:
DIE ZEIT: "Erlesene Heiterkeit"

Sonntag Aktuell: Mährische Farbenlehre
SZ: "Die Stille des Holunders"

Was die Presse schreibt:

"Erlesene Heiterkeit"
... spontane Abstecher, aber auch wohl geplante Überraschungen machen die Reise so abwechslungsreich ... Zwischen den Städten, den Wanderungen, den Begegnungen bleibt Zeit. Dies ist eine ruhige Reise, angepasst dem Pulsschlag des Landes ...
Als Abschluß des Tages denke man sich ... zwei nicht mehr ganz taufrische Herren, die sich, einfach weil es so schön war, zu Fuß auf den Rückweg über die Pollauer Berge machen und selbstvergessen, weinselig und lauthals ... debattieren, während ein blasser Vollmond aufzieht und der Geist von Jan Skácel irgendwie zwischen den Kiefernstämmen zu schweben scheint. Man ahnt, vielleicht, ein wenig vom Zauber dieser Reise." (DIE ZEIT, 8. August 2002)