Klöster-Reise:
Osteuropa / Tschechien+ Bayern: Waldsassen, Tepl, Kladruby, Neukirchen Hl. Blut
Die Reise ist neu im Programm!
Klöster an der Grenze
Egerland – Kaiserwald – Böhmerwald
Unsere Reise schlägt einen Bogen zwischen den Oberpfälzer Klöstern Waldsassen und Neukirchen b. Hl. Blut und den Klöstern, Kirchen und Kirchenruinen in West-böhmen. Unterwegs besichtigen wir teils mit, teils ohne Eintrittskarte eine Viel-zahl und vor allem Vielfalt von Kirchenbauten: avantgardistische und verfallene, romanische und barocke, pompöse und bescheidene, gerettete und vergessene ...
Reiseleitung: Dr. Gerd Burger und Jiri Franc
Teilnehmerzahl: 7 bis 17
Programm
Sa.: Anfahrt - über Konnersreth und Kappl.
Treffpunkt Bahnhof Marktredwitz, ca. 14 30h.
(Genaues im Anschreiben)
Gleich mit der Anfahrt erleben wir drei spezielle Schöpfungen des bayerischen Katholizismus: Das Grab der „Resl von Konnersreuth“, die Kappl, das Dientzenhofersche Archi-tektursymbol für die Dreifaltigkeit und die mächtige Abtei der Zisterzienserinnen in Waldsassen.

In dem guten bayerischen Gasthaus gleich gegenüber dem Kloster bleiben wir 2 Nächte. -
Abendessen und Einführung.
So.: Kloster Waldsassen, Altkinsberg und Eger
Um 9.30 h ist Messe in der Basilika mit Chor und Jann-Orgel. Dann eine Führung durch die kunsthistorisch bedeutendsten Räume: Bibliothek, Basilika und Gruft. Mit dem Bus 10 Min. zur Grenze. Wir wandern vom Stiftland (unsere Abtei gab der Region den Namen) ins Egerland. 4 km sind es bis zur Loreto-Kirche in Hroznatov/Altkinsberg. Nach einer typisch dramatischen Niemandslandssaga ist sie auferstanden aus Ruinen und erneut Wallfahrtsziel.

Dann im Linienbus zum schönen Stadtplatz, zum Franziskanerkloster und zur romanischer Pfalzka-pelle in Cheb/Eger. Dort auch Abendessen. Sofern uns nicht in Waldsassen eine Zisterzienserin zum Gespräch erwartet.
Mo.: Egerland und Marienbad
Nach dem Frühstück geht es im Charterbus nach Salajna. Ein Spaziergang bringt uns die prächtige Fachwerksarchitektur des Egerlands nahe. In Vysoka/ Maiersgrün erinnert uns eine als Denkmal gestaltete Kirchenruine, wie nahe der Eiserne Vorhang war und wie radikal er das Aus für kirchliches Leben bedeutete.
Dann Marienbad/Mariánske Lázne, wo Prunk und Reichtum bis heute überlebten. Wir besuchen den alten Friedhof und die imposante Russische Kirche, dann bleibt freie Zeit zum Genießen der Noblesse der Kolonnaden und Kurhäuser und Kurcafés. Spätnachmittags mit dem Zug nach Becov/Petschau, wo das Gepäck schon in unserem Hotel direkt neben der Burg wartet. (Dort 5 Nächte.)

Di.: Becov/Petschau und Zeit für eigene Erkundungen
Bei einem Spaziergang sehen wir die traumhafte Lage unseres Städtchens, das eine Rarität beherbergt: den Reliquien-schrein des Hl. Maurus aus dem 13. Jahrhundert. Im Krieg versteckt, wurde das Meisterwerk der Goldschmiedekunst erst 1985 wiederentdeckt, eine spannende Geschichte … die wir hören, wenn wir den Schrein und das Schloss besichtigen.
Der Nachmittag ist frei, z.B. für für eine Wanderung im Kaiser-wald, eine Zugfahrt in die nahe Bäder-Großstadt Karlsbad oder einfach fürs Bummeln in unserem schönen Städtchen.
Mi.: Kloster Tepl und ein charmanter Gastgeber
Der Zug bringt uns nach Tepl. Am Bahnhof wartet Jiøi Franc, Zweitreiseleiter für die nächsten 3 Tage. In seinem Bus geht es zu dem berühmten, jüngst besiedelten Prämonstratenser-kloster. Nach der Besichtigung weiter durch menschenleere Landschaft zu einer vergessenen Kirche, wo uns eine wunderbare Begegnung mit dem Beschützer des Kleinods erwartet. Vielleicht bleiben wir lange im alten Pfarrhof sitzen, vielleicht machen wir auch bei der Rückfahrt über die traumhafte Hochebene des Kaiserwaldes noch eine Kurzwanderung im Abendlicht zu einer weiteren vergessenen Kirche.
Do.: St. Blasius, Trappistenkloster Novy Dvur, Manetin
In verlassener Landschaft steht eine Kirchenruine von romantischer Ausstrahlung: Sv. Blazeje. Von dort bringt uns eine schöne Wanderung (4 km) zum Trappistenkloster von Novy Dvur, untergebracht in einem spektakulären Bau von John Pawson, prominenter Verfechter des „Minimums“ in der Archi-tektur. Um 12 Uhr erleben wir beim Stundengebet mit gregorianischen Gesängen den ebenso schlichten wie überwältigenden Kirchenraum. Im Anschluss daran erhoffen wir ein Gespräch mit einem Bruder.
Dann zurück in den Alltag
der böhmischen Kirchen
und Dörfer; imposant sind
Manetin und Utery. Zuletzt
treffen wir eine Wirtin und
Kirchenfotografin im
vergessenen Dorf Vidzin.

Fr.: Kladruby, Chotesov
Zwei große Klöster besuchen wir heute. Gleich
hinter der schönen Stadt
Stribro/Mies liegt die berühmte Basilika des ehem. Benediktinerklosters Kladruby, drittgrößtes Kirchengebäude Böhmens. Auf romanischem Grundriss haben berühmte Namen beim Vorzeigebau der „böhmischen Barockgotik“ mitgewirkt: Santini-Aichl, Dientzenhofer, Asam, Braun. Füh-rungen durch den riesigen Komplex finden stündlich statt.
Ganz anders im vormaligen Prämonstratenserinnenstift Chotesov, das ähnlich imposant ist, sich aber im prekären Schwebezustand zwischen Verwüstung und Sanierung befindet. Wir dürften eine der ersten Touristen-Gruppen dort sein.
Wenn noch Zeit ist, fahren wir an der imposanten Burg von Bischofteinitz vorbei ins Böhmerwald-Städtchen Pobezovice/ Ronsperg zu einem verwunschenen Schloss, das eine Wiege der europäischen Einigung war und einer japanischen Prin-zessin gedenkt. Und zum 3. Quartier, nochmals bodenständig-bayerisch am Marktplatz in Neukirchen beim Heiligen Blut.
Sa.: Kloster ud Wallfahrtsmuseum - Abfahrt.
Aber vormittags ist noch Zeit zum Besuch des Klosters und seiner Bibliothek. Vielleicht auch noch des Wallfahrtsmuseums. Direkt vor dem Hotel hält 11.30 h der Bus zum Bahnhof in Furth in Wald, wo um 12.12 h ein Zug Richtung Regensburg und Nürnberg abfährt.

Reiseleitung:
Dr. Gerd Burger und Jiri Franc
Leistungen
* 7 Übernachtungen mit Halbpension
* Meist 2 kompetente Begleitpersonen
* alle Fahrten vor Ort (laut Programm)
* Führungen, Eintrittskarten, Referenten
* Ausführliches Karten-, Lese- und Infomaterial
Die Reise findet mit 7 – 17 Teilnehmern statt.
Sobald wir absehen können, dass wir die Mindestteil-
nehmerzahl 7 nicht erreichen, informieren wir Sie. Im
Allgemeinen wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein.
Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei
Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl
ist 3 Wochen vor Reisebeginn.
Katalogseite als pdf
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